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Hier möchte ich Euch einmal kurz erzählen, wie alles mit der Aquaristik bei mir anfing.

Mein Erstes Aquarium hatte ich vor ca. 15 Jahren, damals war ich 18 Jahre alt. Es war ein 112l Becken, in dem ich mit der Pflege von lebendgebärenden Fischen (Fadenfische, Trauermantelsalmer, Sumatrabarben) angefangen habe. Ca. 1 ½ Jahre später hatte ich dann mein Erstes „Barsch Aquarium“ mit den Maßen 2,50x50x50 in dem ich „nur“ ein Paar Ps. Zebra und alles andere mögliche an Barschen quer Beet drin hatte.
Habe das Becken damals so mit den Bewohnern vom Vorbesitzer übernommen. Als meine Große Schwester mit Ihren Kindern wieder zuhause einzog, musste ich in ein Kleineres Zimmer umziehen und somit musste ich mich auch von meinem Großen Aquarium trennen. Da ich aber ohne ein AQ nicht konnte, kaufte ich mir ein 1x50x50 Becken mit Lebendgebärenden Fischen.
Vor ca. 9 Jahren bin ich dann zuhause ausgezogen, und da kam ein 1,20x50x50 mit meinem ersten „reinen“ Malawi Besatz. Wieder waren es „nur“ Ps. Zebra und ein paar andere mbunas, bis dahin wusste ich ja noch nicht so viel über Barsche. Ca. 3 Jahre später folgte ein 150x50x50 AQ mit Ps. Zebra, Sciaenochromis Fryeri und ´nem Blauen Kaiser. Damals wurden die Fische von mir nach Aussehen und nicht nach Zusammengehörigkeit gekauft, so bekam ich dann noch einen Frontosa und Später noch 2 Oscars(Pfauenaugenbuntbarsche). Da die Letztgenannten schon ziemlich Groß waren fiel mir erst mit der zeit auf, das es immer weniger Fische im AQ gab, egal welchen Fisch ich dazukaufte, lange wirkte die Freude nicht daran, die waren wohl lecker, leider auch meine 3 Prachtschmerlen, die ich bekam, einsetzte und danach nie wieder gesehen hatte :-(.
Das waren die Übeltäter
Becken 1,50 X 0,50 X 0,50 War übrigens für Die Oskars viel zu klein !!!

Das war dann so frustrierend, das ich jegliche Freude an der Aquaristik verlor, da ich aber kein Tier einfach wieder so her gebe, war klar, das zuerst die Oscars das Zeitliche segnen mussten, bevor was neues ins Becken kommt. Die Pflege meines AQ beschränkte sich nur auf das Notwendigste.
Irgend eines Tages kam ich von der Arbeit nach Hause und sah einen „toten“ Oscar im Becken, ich brachte den zweiten davon in die Zoohandlung zurück, wo ich ihn her hatte.
Es waren ja noch ein Paar Ps. Zebra und mein Synodontis übrig, was aber definitiv zu wenig Fisch war, also war es wohl an der Zeit sich nach neuem Besatz umzusehen :-) . Das war dann im März 2006.
Der Freund meiner Schwester und Ich lasen in der Zeitung, das ein Hobbyzüchter in Kerpen Malawi Cichliden verkauft, also bin ich mit Meinem angehenden Schwager dahin gefahren und wir kamm erstmal nicht mehr aus dem Staunen raus, wie viele wunderschöne und Farben vielfältige Cichliden es gibt. So folgte dann ein Fisch „Großeinkauf“ jeder etwa 80 € für viele kleine Tiere. Viel zu schnell merkte ich dann dass mein 150x50x50 Becken nicht ausreicht, wenn ich noch andere Fische haben wollte. Also kam dann die Idee, das AQ gegen eines mit einer Kantenlänge von 2m auszutauschen.
Das „alte“ Becken stand ja noch im Wohnzimmer und ich merkte, das 1. Meine Freundin nichts dagegen hatte, wenn es stehen bliebe, und es 2. auch noch gut aussieht.
Von da an war klar, dass mich das Aquaristik – Fieber erwischt hat. Meine Freundin meint ich hätte die „Malawia“. Es hat aber nicht lange gedauert, bis auch Sie sich mit der "krankheit" angesteckt hat.
Damit sich die Kosten für Energie und Futter und was sonst noch so an kosten anfällt (das Wasser & Strom ist ja nicht um sonst ;-) in grenzen hält, beschloss ich die Cichliden zu Züchten, um die Jungfische gegen Futterkosten an andere Aquarianer abzugeben. Selbstverständlich sind wir gerne bereit auch einfach nur gegen Andere Fische UNENTGELDLICH zu Tauschen, solange diese auch zu unserem Besatz passen. Natürlich gehört hierzu auch, das man sich weiter Bildet (Bücher lesen, Erfahrungsaustausch mit anderen Aquarianern, eigene Erfahrungen sammeln), so lernten wir innerhalb kürzester Zeit auch die Wissenschaftlichen Namen der Cichliden und alles was noch so von Bedeutung ist.
Wir bezeichnen uns nicht als „die alles wissenden“ und sind deshalb über jeden Tipp Dankbar, den man uns gibt, dennoch konnten wir mittlerweile aus eigener Erfahrung so manschen Leuten, die bei uns Fische geholt haben diverse Tipps erfolgreich weitergeben, die auch gerne angenommen wurden. Wir achten sehr darauf, dass die Tiere die wir abgeben, und Tauschen in Artgerechte Haltung kommen.
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